April Art verwandelten das Musikzentrum…
…in ein Fitnessstudio der Gefühle“
15.11.2025 [mh] Hannover sah rot und das nicht nur, weil das Musikzentrum bis auf den letzten Platz gefüllt war. April Art verwandelten die Bühne in ein loderndes Inferno aus Energie, Schweiß und grellen Rottönen. Schon vor Einlass bildete sich eine bunte Schlange, die einen Abend versprach, der Generationen vereinen würde und genau das geschah.
Den Auftakt übernahmen League of Distortion, die mit ihrem Modern-Metal-Mix aus elektronischen Beats und harten Riffs sofort die Stimmung hochschraubten. „Suck my Blood“ donnerte durch die Halle, begleitet von einem Chor aus hunderten Kehlen. Handy-Lichtermeer? Check. Headbangen? Check. Kurzes Fazit: Wer glaubte, ein Support diene nur zum Warmwerden, wurde eindrucksvoll eines Besseren belehrt.
Nach dem Umbau wurde es im wahrsten Sinne heiß. Mit den ersten Tönen von „Break Out“ hob das Publikum kollektiv ab. April Art, selbstbewusst als „Rock-Sport-Band“ betitelt, servierten ein mehrgängiges Menü aus Hits wie „Rodeo“, „Fighter“ und natürlich dem gemeinsamen Kracher „Double Trouble“ mit League of Distortion.
Frontfrau Lisa-Marie trug die Energie wie eine Fackel durch den Saal: mal im Ninjamodus im roten Licht, mal mitten im Publikum. Bei „Karma Is A Beach“ flogen rote Bälle durch die Menge, die Stimmung schwankte zwischen Strandparty und Sauna, und der Schweiß tropfte sogar von den Wänden – Handtuch dringend empfohlen. Drum-, Gitarren- und Bass-Soli verliehen der Show zusätzliche Glanzmomente und machten sie unverwechselbar.
Was April Art auszeichnen, ist die kompromisslose Mischung aus roher Energie und emotionaler Tiefe. Lisa-Maries Stimme changiert zwischen kraftvoller Rockröhre und verletzlicher Intensität, immer authentisch. Dazu eine Rhythmusgruppe, die wie ein Uhrwerk läuft, und Gitarrensounds, die Köpfe verdrehen. Kein Wunder, dass die Band längst von Festival zu Festival gereicht wird und auch international Fuß fasst.
Hannover schwitzte, sang, sprang – und wollte mehr. Der Vorverkauf für die nächste Tour läuft bereits, und klar ist: Wer April Art nur von Spotify kennt, hat die halbe Wahrheit verpasst. Live ist das Ganze ein Vollkontakt-Sport, bei dem man freiwillig mitmacht.
Am Ende stand fest, Hannover hat nicht nur musikalisch gebrannt. April Art haben endgültig bewiesen, dass sie kein Geheimtipp mehr sind, sondern ein ernstzunehmender Act der deutschen Rockszene.
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