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Open Flair 2026

Emil Bulls beim Open Flair 2026Gott erschuf Himmel, Erde und das Open Flair

19.08.2026 [al] Das Open Flair-Festival lockt seit mittlerweile über 40 Jahren Freunde der guten Musik aus allen Ecken Deutschlands nach Eschwege. Auch in diesem Jahr konnten die Veranstalter im Vorfeld “ausverkauft” melden, was in heutigen Zeiten nicht mehr selbstverständlich ist, da eine gute Balance aus zumutbaren Ticketpreisen und den immer weiter steigenden Kosten gefunden werden muss. Viele Besucher hört man sagen, dass es hier, mitten in dieser beschaulichen Stadt, einfach immer wieder eine besondere Atmosphäre sei und man immer wieder komme, auch wenn das Line-Up vielleicht einmal nicht ganz so sehr überzeugt. Neben den drei Hauptbühnen (zwei am Werdchen, eine am See) bietet das Open Flair einfach so viel mehr mit Kleinkunst, Elektrogarten, Oase der Ruhe, und und und. Es ist wirklich jeder willkommen, ob groß oder klein, Technofan oder Punkrocker oder Indie-Pop-Liebhaber. Und ja, vermutlich sind das auch all die Gründe, warum ich jedes Jahr wiederkomme und mich besonders auf meine lieben Fotokollegen und die großartige Security freue. Das ist immer wieder wie ein Familientreffen, kennt man doch den Kern teilweise schon über 10 Jahre.

Donnerstag

Da ich es dieses Jahr leider nicht am Mittwoch zum Open Flair geschafft habe, begann das Festival offiziell erst am Donnerstag an der Seebühne für mich. Den Auftakt machte die Indie-Pop-Band Kapa Tult aus Leipzig, die bereits vor drei Jahren schon einmal hier gespielt hat. Ihre Texte drehen sich um Liebe, Alltagskrisen und gesellschaftliche Erwartungen. Das Publikum an der Seebühne zeigte sich zum Auftritt noch etwas müde, dennoch haben sich einige Fans vor der Bühne eingefunden. In der Zwischenzeit starteten die ersten Walking Acts über das Gelände. Es ist echt wahnsinnig spannend, auf welche Ideen die Leute kommen und wie gut die Kostüme etc. umgesetzt sind.

Als Bluthund als nächster Act auf die Bühne kamen, herrschte direkt eine andere Stimmung. Mit einem Weihrauch-Pendel kam Sänger Abraxas auf die Bühne und dann auch gleich ins Publikum. Die Band, welche stets maskiert auftritt, lässt sich vielleicht irgendwo zwischen Elektro, Punk und Hip Hop einordnen. Falls das überhaupt möglich ist. Sie sprengen Grenzen und begeisterten damit von der ersten Minute an ihre Fans. Erster Song war Scheißwut. Mit Ansagen wie “Gott erschuf Himmel, Erde und das Open Flair” katapultierte sie sich sicher auch direkt in viele Herzen. Bei “Büro until Rente” holten sie ihren Special Guest auf die Bühne: einen Bürostuhl, liebevoll verpackt in silberfarbene Folie. Es war eine ausgelassene Stimmung, energiegeladen, mit vielen Moshpits. Stillstehen schien keine Option gewesen zu sein. Am Ende ließ es sich Sänger Abraxas nicht nehmen, noch auf die Leinwand neben der Bühne zu klettern. Kann man machen.

Open Flair 2026South Arcade aus den UK bildeten dann, insbesondere auch durch das Outfit von Sängerin Harmony Cavelle, einen großen stilistischen Gegensatz. Ihre Musik wird als modern Alternative Pop Punk beschrieben und man bekam das Gefühl, irgendwo in die 2000er zurückversetzt worden zu sein. Vielleicht etwas zu poppig, aber dennoch eine gelungene Show.

Poppige Elemente hatten auch From Fall To Spring im Gepäck, allerdings dann doch verpackt in wesentlich härtere Klänge. Die Band um die beiden Brüder Philip und Lukas Wilhelm war bereits schon zweimal auf dem Open Flair. Auch sie brachten etwas Nostalgie auf die Bühne mit ihrem Sound zwischen Nu-Metal und Post Hardcore, angelehnt an die Klänge der 2000er. Mit den beiden Coversongs “Incomplete” von den Backstreet Boys und “Last Resort” von Papa Roach hatten sie dann auch ein sehr textsicheres Publikum vor sich. Man konnte viele glückliche Crowdsurfer in der untergehenden Sonne beobachten. Was will man mehr für die perfekte Festivalstimmung?

Headliner des Tages waren wohl unangefochten die Könige des Folk-Punk, die Dropkick Murphys aus Boston. Vom ersten Ton an war es einfach großartig: Sänger Ken Casey kam sehr oft vor zum Publikum in den Graben, es gab Moshpits, viele tanzende Menschen. Man merkte sofort: hier stehen wirklich Vollprofis auf der Bühne, die nicht zu unrecht schon über 30 Jahre ihr Publikum begeistern und ihre Fanbase wachsen lassen. Nicht nur das Open Flair liebt diese explosive Mischung aus Irish Folk und Punkrock. Wunderbar.

Freitag

Der Freitag startete mit ordentlich Frauenpower auf dem Hauptgelände, welches an diesem Tag seine Tore öffnete. Auf der Freibühne gaben sich Frau Paul die Ehre. Das Hamburger/Berliner Trio ist seit fünf Jahren zusammen unterwegs und verpackt ihre feministischen und gesellschaftskritischen Texte in eine ordentliche Portion Post Punk und Indie. Das Werdchen schwang sich ein, auch wenn sicher auch wegen der hohen Temperaturen noch nicht so der Funke überspringen wollte.

Open Flair 2026Besser klappte es dann mit Deine Cousine auf der Radio Bob Bühne. Hier herrschte von Anfang an Stimmung im Publikum, als sie mit “St. Pauli” das Konzert eröffnete. Kein Wunder, steht Powerfrau Ina Bredehorn gefühlt unter Dauerstrom und das übertrug sich natürlich auch von der Bühne auf ihre Fans. So voll habe ich das Werdchen an einem Freitagnachmittag bisher selten erlebt. Ein Bad in der Menge rundete die Show ab.

Musikalisch etwas andere Töne wurden direkt im Anschluss auf der Freibühne angespielt: Shoreline aus Münster gaben sich die Ehre. Die Band, deren Musik man als Emo-Punk mit Herz und Haltung beschreiben kann, hat sich durch viele Konzerte und Tourneen europaweit eine solide Fanbase aufgebaut. Und so war es an der Freibühne vom ersten Ton an ein großes Fest mit fantastischer Stimmung.

Schneller Wechsel zur Seebühne: hier traf Hardcore auf Funk bei Slope aus Duisburg. Nach ihren bisherigen, absolut chaotisch-wilden Auftritten auf dem Open Flair war klar, dass es dieses Jahr nicht weniger energiegeladen von Statten gehen würde. Von Anfang an bildeten sich Moshpits im Publikum, musikalisch fühlte man sich irgendwo zwischen Beasty Boys und modernen Elementen.

Mit Moshpits ging es dann fast übergangslos weiter bei Our Mirage. Seit fast 10 Jahren sind die Musiker aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam unterwegs. Ihre Musik, im Post-Hardcore angesiedelt, ist ein gelungenes Wechselbad der Gefühle: melodiöse Refrains durchbrechen brachiale Screams. Bei der Show erlebte man auch wieder einen Moment, der eigentlich nur so beim Open Flair passiert: ein Papa im Einhornkostüm mit Tochter auf den Schultern mischte sich in den Moshpit. Herrlich.

Open Flair 2026Immer noch an der Seebühne ging es dann weiter mit April Art. Modern Metal mit brachialer Energie: Mit ihrer roten Mähne und einer Stimmgewalt wirbelte Frontfrau Lisa-Marie Wärner über die Bühne. Die Band begeisterte das Publikum. Vor 10 Jahren hatten sie wohl schon einmal beim Open Flair angefragt und wurden abgelehnt, aber nun hatte es ja geklappt und sie spielten direkt zu bester Zeit am Werratalsee.

Für den Auftritt des Freitag-Headliners SDP führte mich mein Weg noch einmal kurz zum Hauptgelände zur Radio BOB-Bühne.Hier wurde alles rausgehauen, was geht: Konfetti, Feuer, aufblasbare Riesenfiguren. Das Werdchen war sehr gut gefüllt und es herrschte eine gute Stimmung.

Mein persönlicher Headliner waren allerdings definitiv die Emil Bulls. Zu fast unchristlicher Zeit spielten sie von 00:30 bis 2:00 auf der Seebühne. Aber das hinderte weder mich noch unzählige andere Festivalbesucher daran, gut anderthalb Stunden mit den fünf Münchnern zu feiern. Schon mehrfach waren sie beim Open Flair und lieferten auch in diesem Jahr eine starke Show, die es musikalisch in sich hatte. Direkt mit den beiden Brettern “Most Evil Spell” und “Battle Royal” legten sie zu Beginn des Konzertes den Grundstein. Moshpits, Headbanger, alles vom Feinsten. Bevor dann mit einer Wall Of Death und dem klassischen letzten Emil Bulls-Song “Worlds Apart” der Abend zu Ende ging, gab es noch den A-Ha-Klassiker “Take On Me” auf die Ohren. Ein grandioser Abschluss.

Samstag

Open Flair 2026Das Wochenende startete für mich an der Freibühne mit Valy And The Vodkas: dreckiger Garage-Rock aus Sachsen. Die Show war energiegeladen und hat überzeugt. Eine Band, die man sich definitiv wieder ansehen kann. Alles andere als dreckig ging es dann auf der Hauptbühne weiter, wo Bibiza aus Wien mit einer gewissen Leichtigkeit und dem Wiener Schmäh lockere Hip Hop-Beats gepaart mit Indie-Pop über das Gelände erklingen und die Fans tanzen ließ. Mitsing-Charakter hatte auf jeden Fall dann auch die Coverversion von “Narcotic” (Liquido).

Ein anschließender kurzer Sprint zur Seebühne hat sich dann definitiv gelohnt. Dort spielten Bad Cop/Bad Cop aus dem Süden Kaliforniens. Auch hier zeigte sich wieder geballte Frauenpower auf der Bühne. Eine tolle Tendenz, die allgemein dieses Jahr stark auf dem Open Flair zu verzeichnen war. Die Band gibt es seit über 15 Jahren, hat in dieser Zeit vier Alben veröffentlicht und klingt eigentlich genau so, wie man es bei einer Band aus Kalifornien erwartet: nach gutem, handgemachtem Punkrock. Die Show hat sehr überzeugt und sorgte für gute Stimmung im Publikum.

Zurück am Werdchen spielte als nächstes Frank Turner & The Sleeping Souls, der König des Folk-Punk. Mit seinem zehnten Studioalbum “Undefeated” beweist der Brite einmal mehr seine Ausnahmestellung als Songwriter. Frank Turner zählt zu den treuesten Weggefährten des Open Flair. Und so überraschte es wenig, dass sich unzählige Fans vor der Bühne einfanden und ein gutes Konzert genossen. Und wer einen Blick aufs LineUp hatte, wusste, dass die Donots etwas später auch auf der Radio BOB-Bühne spielen sollten. Und so konnte man 1 und 1 zusammenrechnen, dass sich Ingo Donot zum Lied “Do One” zum Duett mit Frank Turner auf der Bühne einfand.

Kurz zur Freibühne gedreht, ging es dort weiter mit Karen Dió aus Brasilien. Die Sängerin sorgte für gute Stimmung mit ihrem Skate-Punk.

Open Flair 2026Tja, und dann gibt es Bands, die spielen auf dem Open Flair – und es gibt die Donots, die beim Flair schlichtweg zu Hause sind. Die Ibbenbürener Punkrock-Legenden haben in den letzten zwei Jahrzehnten während ihrer insgesamt 10 Auftritte wohl jeden Grashalm am Werdchen persönlich begrüßt und legendäre Shows abgeliefert. Die Donots starteten direkt mit voller Energie, darunter mit ihren Hits “Calling” und “Whatever Happened To The 80s”. Im Laufe der Show spielte Ingo dann mit einem Fan im Publikum Tischtennis auf einer winzigen Platte: erst im Moshpit und als ob das noch nicht genug wäre, ließen sich beide hochheben von den Fans herum inklusive der Tischtennisplatte und so lieferten sie sich ein kurzes und nicht ganz ernst gemeintes Match über den Köpfen des Publikums. Und dass ihre Konzerte als Pflichttermin für Herz, Seele und Moshpit angesehen werden können, bewiesen sie auch dieses Jahr: 2018 machten sie – auf Wunsch eines Fans – einen Aufruf, sich bei der DKMS registrieren zu lassen. Und genau dieser Fan (Sören) war am vergangenen Wochenende auch beim Open Flair, schrieb das den Donots und sie holten ihn – mittlerweile geheilt dank einer Knochenmarkspende – prompt auf die Bühne. Unfassbar menschlich und nahbar. Ein emotionaler Moment auf beiden Seiten.

Zweiter Headliner – neben den Donots – waren an diesem Abend Feine Sahne Fischfilet, Mecklenburgs lauteste Stimme gegen Rechts. Auch sie haben schon ein paar Mal auf dem Open Flair gespielt. Sänger Monchi, der am Nachmittag noch aus seinem Buch “Jenseits der Brandmauer” gelesen hat im Rahmen des Festivals, sorgte mit seiner Band für viele Bierduschen, Moshpits und Crowdsurfer – eine riesige, tobende Masse. Und da es nicht reicht, die Leute vor der Bühne tanzen zu sehen, forderte Monchi die Security im Graben auf, beim letzten Lied alle Fans auf die Bühne zu lassen. Was für ein Abend.

Was folgte, war eine Neuheit beim Open Flair: der erste Headliner für nächstes Jahr wurde verkündet, noch während das aktuelle Festival läuft. Und wer in den letzten Tagen aufmerksam Plakate und Zäune am Gelände begutachtet hat, wusste es schon längst. Niemand geringeres als die Ärzte (aus Berlin!) werden nächstes Jahr hier in Eschwege das Publikum begeistern.

Etwas überraschend kam für mich vor ein paar Monaten die Ankündigung des letzten Acts des Samstag: die Babyshambles. Indie-Pop trifft bei diesem Stück Rockgeschichte auf Garage-Rock. Das Gefühl, dass die Band nicht ganz so gut aufeinander eingespielt ist, ließ mich irgendwie während der Show nicht wirklich los, auch wenn es dennoch ein solider Auftritt war. Direkt zweites Lied war dann auch ihr großer Erfolgshit “The Delivery”.

Sonntag

Open Flair 2026Nicht nur die Sonne sorgte am Sonntag für ausreichend Sommer-Vibes mit sehr sehr hohen Temperaturen, nein, auch der Ska-Punk von Less Than Jake sorgte für gute sommerliche Stimmung. Die Band aus Florida ist seit über 30 Jahren unterwegs und verwandelte, mit der aktuellen EP “Uncharted” im Gepäck, das Festivalgelände in eine Tanzfläche. Still Talk, die nächste Band des Tages, stehen für Pop-Punk & Emo-Revival aus Köln: Mit ihrem Debütalbum “St. Kilda” hat sich die Band um Sängerin Tanja Prill blitzartig an die Spitze der heimischen Alternative-Szene katapultiert. Und so brachten sie mit ihrer Musik frischen Wind aufs Open Flair.

Mit Hot Water Music spielte eine Institution des Punkrock auf der Hauptbühne. Vor gut 30 Jahren gegründet, konnten sie mit ihrem Jubiläumsalbum “VOWS” erneut unter Beweis stellen, dass ihre Musik unvergänglich ist. Und den Beweis erbrachten sie nun auch wieder einmal beim Open Flair. Eine starke Show, energiegeladen, mit harten Riffs und einer Reibeisenstimme von Sänger Chuck Ragan. Das ging unter die Haut.

Im Anschluss spielten Buster Shuffle aus London auf der Freibühne. Jet Baker und seine Jungs verbinden schwungvollen Ska mit Piano-Pop und britischem Humor. Wer in den vergangenen Jahren bei Buster Shuffle vor der Bühne stand, weiß: Tanzen ist Pflicht! Und diesem Aufruf folgten die Fans. Gut eine Stunde begeisterten sie das Publikum.

Vom Geheimtipp auf den kleinen Bühnen des Open Flair direkt auf die großen internationalen Festivals: Die Giant Rooks haben in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt. Mit ihrem mitreißenden Indie-Pop und internationalen Welthits kehren sie als gestandener Top-Act zurück nach Eschwege. Und sie überzeugten auch dieses Jahr wieder und zogen sehr viele Fans vor die Radio BOB-Bühne. Bei “White Stairs” kommt Frontmann Frederik Rabe ins Publikum. Zum Abschluss der Show gab’s dann noch Konfettiregen.

Open Flair 2026Weiter auf der Hauptbühne ging es dann mit dem großartigen Aki Bosse. Für das erste Lied war die Bühne noch durch einen Banner verdeckt und er stimmte gemeinsam mit einem Chor aus 30 Fans seinen aktuellen Hit “Lass dich nicht f*cken” an, kinderfreundlich umgetextet in “Lass dich nicht zwicken”. Danach fiel der Vorhang und Aki sprang und tanzte als personifizierte Lebensfreude über die Bühne und brachte einen Hit nach dem anderen. Er ist mittlerweile Dauergast auf dem Open Flair. Und das ist gut so. Bei “Ein Traum” tauchte er auf einmal mitten im Publikum auf einer Leiter auf und sang gemeinsam mit seinen Fans. Letzter Song war passenderweise “der letzte Tanz”.

Der letzte Headliner des diesjährigen Open Flair waren Biffy Clyro aus Schottland. Die Band ist bekannt für ihre extrem starken Live-Performances. Und ja, das ist wohl auch Grund, warum sie nicht zum ersten Mal so einen präsenten Timeslot in Eschwege haben, denn auch dieses Jahr machten sie ihrem Ruf alle Ehre. Gänsehaut traf auf Gitarrenriffs, gekonnt eingesetzte Lichteffekte unterstützten die Show.

Es war wieder ein wundervolles Open Flair bei traumhaftem Wetter, mit großartigen Bands und einem feierfreudigen Publikum. Nicht zu vergessen meine Open Flair-Familie: ohne die richtigen Leute drumherum wäre es sicher nur halb so schön. Danke!

Nächstes Jahr wird spannend. Aktuell sind bereits 70% (!) der Tickets verkauft.

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