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Welcome back Amphi-Festival

Das Amphi kehrt zum Tanzbrunnen zurück

24.07.2016 [sh] Nachdem man im vergangenen Jahr, aufgrund der Baufälligkeit des Staatenhauses, einen Ausflug in die Lanxess-Arena machte, folgten die Veranstalter in diesem Jahr dem Ruf des Herzens und verkündeten überraschend, dass das Amphi-Festival im zwölften Jahr an den Tanzbrunnen zurückkehrt. Das besondere Flair, der Strand und der einmalige Blick über den Rhein auf den Dom machen das Gelände zu etwas Besonderem, einem kleinen Paradies, einem Stück Urlaub im Alltag. Mit der Orbit-Stage auf der MS Rheinenergie kompensierte man nicht nur die fehlende Bühne des Staatenhauses, sondern schaffte auch eine besondere Konzertatmosphäre in ebenfalls tollem Ambiente. Hier spielten vor allem Künstler die sich stilistisch abseits vom Gothic Mainstream bewegten. Lediglich die Theaterstage kam am Wochenende des öfteren an ihre Kapazitätsgrenze und sorgte für lange Schlangen und so manchen unwillkommenen Einlassstopp.

Die Wettervorhersagen gestalteten sich wechselhaft, jedoch meinte es der Wettergott bis auf kleine Regenaussetzer am Samstag doch recht gut mit der schwarzen Gemeinde. Schwülwarme bis heiße Temperaturen nahe der 30 Grad Marke brachten die Festivalbesucher in ihren teils fantastischen Outfits ins Schwitzen, stellte das Make Up auf eine harte Probe und sorgte für stetigen Betrieb an den kostenfreien Trinkwasserstellen. Auf dem Gelände spaltete sich der Strom der Besucher in jene, die an vorderster Front stehen wollten und jede Band live aus der ersten Reihe erleben möchten und jene, die erst einmal entspannt die Händlermeile entlang schlenderten. Ob Accessoires, CDs, Röcke, Kleider oder ein neues Paar Schuhe. Für jeden Geschmack und jeglichen Geldbeutel ließ sich etwas finden. Auch für eine große Auswahl an lukullischen Genüssen, wie auch Entspannungsplätzen ward gesorgt.

Die Veranstalter schnürten auch für die 12. Ausgabe ein umfang- und abwechslungsreiches musikalisches Festival-Line-Up. Während Spetznaz, Aesthetic Perfektion, Neuroticfish oder Xotox mit kräftigen Electro-Beats die Ohren der Fans freipusteten und die Massen zum Toben und Tanzen brachten, pfefferten Megaherz und Unzucht härtere Töne ins Publkikum. Stahlzeit zündeten ein wahres Rammsteincoverfeuerwerk und die Gothic-Rocker von Mono Inc. beschworen gemeinsam mit dem entfesselten Publikum „Voices Of Doom“. Mit Ex-Nightwish-Queen Tarja Turunen hallte eine Mischung aus Symphonic-Metal-Opern-Klänge über das Gelände. Nicht nur optisch ein Hingucker, so weiß sie sich auch in Pose zu Schmeißen, mit den Kameras der Fotografen zu flirten und die Massen anzuheizen, die wiederum ihre Nackenmuskulatur bis aufs Äußerste beanspruchten. Melancholie verbreiteten Mantus und L’Ame Immortelle unter den Dunkelromantikern. Letztere feiern aktuell ihr 20-jähriges Bestehen. Auch Project Pitchfork (25 Jahre) und Suicide Commando (30 Jahre) jubilieren in diesem Jahr und danken den Fans für ihre Treue mit einem mitreißenden und energiegelandenem Set. Headliner, wie Peter Heppner, Joachim Witt, Blutengel und Editors präsentierten sich auf bekannt hohem Niveau, rissen das Publikum mit und entführten es aus dem Alltag in ihre musikalischen Gefilde. Aber auch manch Newcomer und Nischenband wusste zu überzeugen, zu fesseln und wird wohl in Zukunft mehr von sich Reden machen. So überraschten TÜSN mit ihrem Gesang und minimalistischer Performance, Laura Carbone lud zum Träumen ein und Lebanon Hanover zogen mit ihren Texten die Zuschauer in ihren Bann.

Ein wundervolles Wochenende mit langjährigen Freunden und neuen Bekanntschaften liegt hinter uns und mit ihm das Amphi-Festival 2016. Die Veranstalter stellten wiederum ein Event auf die Beine, welches mit einmaligen Flair, einem abwechslungsreichem Musik- und Händleraufgebot, einer freundlicher Security- und Organisationscrew überzeugte und den grauen Alltag für kurze Zeit verblassen ließ. Wir freuen uns auf das kommende Jahr, wenn das Amphi im Tanzbrunnen die schwarze Familie vereint und man gemeinsam die 13. Saison zelebriert.

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