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Equilibrium auf „Armageddon“ Tour

Moshend und Pogend in Equilibriums Weltuntergang

24.09.2016 [fs] Leipzig, 24.09.2016, das Ende scheint nah zu sein. Zumindest offenbart das der Name der Equilibrium Tour „Armageddon“. Armageddon, im Hellraiser Leipzig. Wie passend.

Aber wenn ihr das lesen könnt, dann scheint sich Robse entweder geirrt zu haben oder es dauert nicht mehr lang. „Wir werden alle sterben, haltet euch bereit“ *träller*
Aber erfreuen wir uns solange des Lebens und genießen wir dieses geile Konzert im fast überfülltem Hellraiser Leipzig. Equilibrium kamen nicht allein. Mit dabei waren Finsterforst, Nothgard und Heidevolk. 4 Bands zum Hammerpreis von 27 € im VVK.

Den Anfang machten Finsterforst. Die aus dem Schwarzwald stammenden 6 Mannen durften die Bühne entstauben und das Publikum warm machen. Mit klassischem Folkmetal brachten sie die ersten vereinzelten Köpfe zum Drehen und die ersten kleinen Moshs zum Pogen.

Nothgard aus Niederbayern folgte. Dom R. Crey werden wir diesen Abend nicht das letzte Mal sehen – nun jedoch als Gitarrist und Sänger mit sehr melodisch angehauchten Pagan. Den Auftritt selbst fand ich nicht so überzeugend. Das Publikum wollte mit der Musik nicht so ganz warm werden. Es wurde versucht den einen oder anderen Moshpit zu starten, was jedoch schnell wieder im Nirvana verebbte. Die Wall-Of-Death ging gänzlich schief, niemand wollte mitmachen. Auch empfand ich das Gitarrenspiel als teils schwach. Vermutlich hatte Dom noch etwas kalte Finger. Aber er hatte noch Zeit sich warm zu spielen wäääährend…

Heidefolk. Die Niederländer gingen richtig nach vorn. Der durch die 2 Männerstimmen sehr markante Pagan-Folk-Mix gefiel der Masse richtig gut. Es kam Bewegung in die Menge, viel Bewegung. Das Publikum tobte und pogte.

Und zu guter Letzt natürlich die Band, auf die jeder gewartet hat. Unter dem Namen Armageddon-Tour stellten sie ihr neues Album „Eternal Destination“ vor – Equilibirum. Ich habe ja bereits gespoilert, aber hier sieht man Dom als Gitarristen wieder, der Gesang wird aber natürlich Robse überlassen. Was soll man sagen, Robse ist einfach so ein kleiner Kullerkeks, den man lieben muss. Leipzig und das Hellraiser bezeichnet er gerne als sein Zuhause. Naja Ossi ist er immerhin, wenn gleich auch aus Frankfurt/Oder stammend. Auch wenn bei Equilibrium häufiger einmal die Musiker wechseln, waren alle bei der Sache und haben ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Die Haare und Gliedmaßen flogen durch die Luft und auch ganze Körper ließen sich durch die Halle tragen. Aktion pur auf der Bühne, wie auch in der Masse. Frieren konnte man an diesem Abend jedenfalls nicht. Wer nicht schwitzte, hat definitiv etwas falsch gemacht. Von neu bis alt wurde alles gespielt. Fehlen durften natürlich nicht die Evergreens wie „Blut im Auge“. Zu Ende ging das Konzert mit dem namensgebenden Lied vom neuem Album „Eternal Destination“.

Sänger Robse weiß, wie man die Massen aufheizt. Durch schöne Anekdoten und sich Anfeuern lassen, wurde es nie langweilig. Sympathieträger durch und durch. Und wer letztendlich noch Power hatte, konnte dann noch zur Aftershowparty bleiben.

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