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9. Festival of Lights

Lichterfest „Berlin leuchtet“ 2013

20.10.2013 [me] Ein Berlin Aufenthalt stand schon länger auf meiner ToDo-Liste. Als ich dann 2012, oder war es doch schon im Jahr davor, die ersten Fotos und Videos vom Festival of Lights gesehen hatte stand der Reisemonat schon mal fest – Oktober! In diesem Jahr erstrahlte unsere Hauptstadt vom 4. bis zum 20. Oktober im bunten Lichterglanz. Das ganze dieses mal sogar durch zwei gleichzeitig ablaufende Events, dem Festival of Lights und dem Lichterfest „Berlin leuchtet“. Ich gönnte mir eine ganze Woche Urlaub dafür. Am Tag als „normaler Tourist“ unterwegs trieb es mich durch die Stadt – es gibt in einer 3,3 Millionen Einwohner Stadt schließlich viel zu sehen und zu Erleben. Am späten Nachmittag ging es dann immer kurz zurück in die Pension, um die Akkus zu laden, nur um sich danach direkt wieder in Richtung City zu bewegen.

Pünktlich um 19 Uhr gingen jeweils die zusätzlichen Lichter dieser Stadt an – ab diesem Zeitpunkt waren Wege und Plätze fest in der Hand von Schaulustigen und Fotografen. Wer einmal viele Menschen sehen möchte, von denen gut jeder zweite ein Stativ spazieren trägt und fast jeder mit einer Kamera bewaffnet ist, der sollte unbedingt im Oktober nach Berlin reisen. Es ist echt beeindruckend zu sehen wie sich Bauwerke wie der Berliner Dom oder das Brandenburger Tor „verändern“ nur dadurch, dass sie mit bunten Lichtern durch große Beamer oder starke Laser angeleuchtet werden. Das was am Tage so aussieht wie man es schon hundertfach in Prospekten oder auf Postkarten gesehen hat verwandelt sich in der Dunkelheit in etwas völlig anderes – ein kleines beziehungsweise eher riesiges Kunstwerk. Es wurden auf den Gebäuden nicht nur Standbilder präsentiert sondern auf einigen auch 3D-Animationen. Die Projektionen haben die Bauwerke sehr gut ergänzt und manchmal fast „lebendig“ wirken lassen. Besonders Spektakulär war die Animation auf dem Adlon Hotel anzusehen. Aber auch die Beleuchtung des deutschen Bundesrat oder die Leuchtstäbe am Potsdamer Platz waren einen Besuch wert. Alle Kunstwerke anzusehen habe ich aber in der einen Woche auch nicht geschafft, da es neben den großen Publikumsmagneten am Alexanderplatz, Pariser Platz und Potsdamer Platz auch noch diverse andere Standorte gab die in der Stadt verteilt waren und man auch nicht von einer Illumination zur nächsten hetzen möchte. Interessiert hätten mich aber durchaus noch der Funkturm, das Schloss Charlottenburg oder die Oberbaumbrücke. Vielleicht zieht es mich ja im nächsten Jahr wieder nach Berlin, wenn es wieder heißt „Lights on“.

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