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„Into The Fire“ – Hannover

Lord of the Lost heizen den Hannoveranern mächtig ein

26.09.2014 [sh] Bereits 2007 durch Chris Harms gegründet, erleben Lord of the Lost seit 2010 einen kometengleichen Aufstieg. Als Support Act von Bands wie Eisbrecher, Letzte Instanz und Mono Inc. gewannen sie immer mehr Fans. So ist es kein Wunder, dass ihre erste Headliner-Tour Anfang des Jahres fast restlos ausverkauft war. Seit Mai steht das aktuelle Album “From The Flame Into The Fire” in den Plattenläden und gab dem Siegeszug der Hamburger Dark Rocker Lord of the Lost einen richtigen Schub. Man schaffte es sogar in die Media Control Charts. Die erste Singleauskopplung „La Bomba“ schlug wie selbige ein. Das ungezwungene Miteinander der Band und der unkonventionelle Umgang mit den Fans lassen die Fanzahlen stetig steigen und so manches Mädchenherz höher schlagen. Nach einer erfolgreichen Festivalsaison, wird nun im Herbst die „Into The Fire“- Tour mit Part II fortgesetzt. Neue Städte, neue Clubs und alte wie neue Fans im Zuschauerraum. Auch dem Musikzentrum in Hannover, Gareds einstiger Heimat, wurde ein Tourstopp angedacht. Noch vor Beginn der Show konnte auch hier der Ausverkauf des Termins bekannt gegeben werden.

Bei meinem Eintreffen wand sich bereits eine lange Schlange über den Hof, bis hin zum Einlass und in den Club. Der Innenraum schon gut gefüllt, war ein Durchkommen kaum mehr möglich. Rabia Sorda wurden als Support engagiert. Der „kleine“ aber umso dynamischere Mexikaner Erk enterte auch sogleich die Bühne und lies mit seiner Performation und seiner Bühnenpräsenz keine Wünsche offen.  Rabia Sorda wurden ihrer Anheizerrolle mehr als gerecht. Die Energie übertrug sich rasend schnell aufs Publikum, welches gehörig mitfeierte.

Aber dann gab es auch kein Halten mehr. Es wurde Zeit für Lord of the Lost, deren Show mit zwei Kuttenträgern begann, die zwei überdimensionierte Kreuze in Stellung brachten. Bereits mit dem Opener „Kill It With Fire“ verwandelte sich das gemütliche Musikzentrum in eine noch gemütlichere Sauna. Die nachfolgende Songauswahl zog sich quer durch ihr gesamtes Wirken und kam einem Aufguss gleich. Verschnaufpausen gab es nicht, man gibt immer alles und das zu 100 %.  Von älteren Stücke, wie „Beyond Beautiful“ über „Blood For Blood“ bis hin zur aktuellen Singleauskopplung „Six Feet Unterground“, zeigten sich zudem auch die Fans als sehr textsicher. Mit seiner charismatischen Ausstrahlung und seiner angenehm tiefen Stimme brachte Frontmann Chris die Mädels zum Schwärmen und zauberte so manch angenehme Gänsehaut. Auch durften die Ohrwurmhits nicht fehlen. So schmetterte man den Besuchern ein kräftiges „ Live Today, Die Tomorrow“ entgegen, besang die „Black Lolita“ und „Sex on Legs“ und forderten schlussendlich zum „Fists Up In The Air“ auf. Dem wurde  natürlich nachgekommen und so streckten sich emotionsgeladen hunderte Arme in die Luft. Ein wahrer Gänsehautmoment. Nach so einem Abend war klar, die Hamburger verabschiedet man nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. So gab es zum Abschluss noch das melancholische „Die Tomorrow“ auf die Ohren. Auch durfte „Credo“ in Symbiose mit Lady Gaga´s Hit „Bad Romance“ nicht fehlen. Aber worauf alle warteten war der jüngste Hit schlechthin „La Bomba“ mit seinen rockigen Sambaklängen. Noch einmal wurde alles gegeben, ob auf oder vor der Bühne. Dass die Jungs nicht nur reine Bandkollegen sind, sondern wahre Freunde, erlebt man nicht nur online in ihren Tourberichten, sondern auch auf der Bühne. Diese ausgelassene Atmosphäre übernahm das Publikum gern und gab als Dank einen nicht endenden Applaus zurück.

Ein toller Abend, den die fünf letztendlich mit einem anschließenden Fantreffen noch krönten.

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