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Saltatio Mortis und Subway to Sally rocken den Schlosshof

24.08.2012 [me] Als ich mich am Freitag auf den Weg in Richtung Fulda begebe, meint es das Wetter gut, ideale Bedingungen also für ein Open-Air-Konzert. In der Nähe des Schlosses angekommen, sind die vielen dunkel gekleideten Gestalten kaum zu übersehen – hier bin ich also richtig. Das Fuldaer Schloss wird derzeit renoviert, so dass man dieses barocke Bauwerk  von außen leider nicht in voller Pracht bestaunen kann. Der Innenhof ist schon gut gefüllt, bald stehen ja auch Saltatio Mortis auf der Bühne. Es bleibt allerdings noch Zeit die beiden Merchandising-Stände und den Getränkeausschank zu testen.

Pünktlich um 19:00 Uhr entern Saltatio Mortis die Bühne und geben von der ersten Sekunde an alles. Mit vielen Titeln des aktuellen Albums „Sturm aufs Paradies“, aber auch denen älteren Baujahrs haben die Mittelalter-Rocker das Publikum fest in ihrer Hand. Die Jungs liefern eine klasse Show, das Publikum geht mit. Falls sich Sänger Alea „der Bescheidene“ mal umorientieren möchte (was ich nicht hoffe) – dann wird er sicherlich beim Zirkus oder Fitness-Studio mit Kusshand angestellt, so wie der sich auf der Bühne und oft auch in der Luft bewegt ist einfach sensationell. Allerdings machen auch die restlichen sieben Musiker keine schlechte Figur und sind voller Spielfreude an diesem Abend – bei dieser Kulisse und dem tollen Publikum kein Wunder. Nach gut 90 Minuten inklusive Zugabe ist dann leider Schluss, die Zeit verging viel zu schnell und die anwesenden Besucher hätten sicher gerne noch weiter mit Saltatio Mortis gefeiert.

Pünktlich zur Umbaupause öffnet sich der Wasserhahn am Himmel und es schüttet ordentlich. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten sich unterzustellen, nur wenige verweilen unter freiem Himmel. Um 21:00 Uhr stehen dann Subway to Sally, immer noch bei starkem Regen, auf der Bühne – dem Publikum ist das Wetter egal: der Innenhof ist wieder gut gefüllt, so wie „Das Schwarze Meer“ eben sein soll. Nach den ersten paar Liedern ist es mit dem Regen vorbei und das wird auch bis zum Ende des Konzerts so bleiben. Eric Fish und seine Bandkollegen setzen viele Titel der aktuellen „Schwarz in Schwarz“ Platte gekonnt in Szene, aber auch Lieder aus den früheren Alben fehlen nicht. Dazu darf natürlich auch eine exzessive Feuershow nicht fehlen. Egal ob zu „Kleid aus Rosen“, „Ins Dunkel“, „Besser du rennst“ oder auch „Wenn Engel Hassen“, das Publikum ist bester Stimmung und feiert einen Track nach dem anderen ab. Subway to Sally liefern eine packende Show, das „Problem“ dabei ist allerdings, dass sich der Abend viel zu schnell dem Ende neigt. Kurz vor Schluss wird dann noch zusammen mit den Spielleuten von Saltatio Mortis das letzte bisschen verbliebener Energie aus dem Publikum raus gequetscht. Als Zugabe darf das allseits beliebte Volkslied mit dem Titel „Julia und die Räuber“ nicht fehlen, nachdem das Publikum lautstark „Blut, Blut, Räuber saufen Blut…“ anstimmt lassen es sich Subway to Sally nicht nehmen noch einmal auf die Bühne zu kommen, um diesen Abend einen passenden Abschluss zu geben, nach gut eineinhalb Stunden ist dann aber auch für das Septett um Eric Fish Schluss. Was für ein Abend, gute drei Stunden beste musikalische Unterhaltung von zwei sehr spielfreudigen Bands, dazu noch in dieser herrlichen Kulisse des Schlosshofes, da fällt mir jetzt auch nichts mehr ein, was man da noch verbessern könnte.

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