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Vicki Vomit – spielt auch zu Weihnachten für seine Fans

26.12.2012[me] Eigentlich wollte ich das Konzertjahr 2012 mit In Extremo & Friends in Geiselwind ausklingen lassen, doch da hatte ich die Rechnung ohne Vicki Womit gemacht. Irgendwie wuchs der Drang den Thüringer Musiker samt Band noch einmal zu erleben in den Tagen kurz vor Weihnachten – also ging es am 26. Dezember nach Erfurt ins HsD (ehem. Gewerkschaftshaus) um Vicki Womit und die Misanthropischen Jazz-Schatullen noch einmal zu erleben. Seit dem 20 jährigen Bühnenjubiläum im Mai 2012 im Erfurter Stadtgarten warte ich nun schon auf die angekündigte Live-DVD – die bisher leider noch nicht erschienen ist, aber besser als jeder Mitschnitt ist immer noch ein Konzert bei dem man Live dabei ist.

Zu Beginn gibt Vicki Vomit ein paar Kostproben seines Solo-Programms als Comedian zum besten, bevor er die heutige Vorgruppe ankündigt.

Big Dipper aus Dresden stehen dann auch gleich auf der Bühne und legen los. Davor ist noch nicht viel los, es ist recht überschaubar im Saal. Mit ihrem SoulRock wissen die vier Musiker aber durchaus zu überzeugen. Dank dem 60er und 70er Jahre Style begibt man sich auf eine musikalische Zeitreise mit den Elbflorenzer Künstlern und das ganz ohne dass man sich den Staub von der Schulter wischen möchte. Die Titel gehen ins Ohr und in die Füße, eine gute Wahl als Aufwärmprogramm an diesem kühlen Dezemberabend.

Nach kurzer Pause geht es mit Vicki Vomit und den Misanthropischen Jazz-Schatullen weiter. Mit im Gepäck die neue CD „STRC PRST SKRZ KRK !“ was so viel bedeutet wie „Steck den Finger durch den Hals“ – darauf gibt es zehn, meist bekannte, Titel neu zusammengestellt, die neue Live-DVD hätte mir schneller das Geld aus der Tasche gezogen. Die Titelauswahl kann man wieder einmal als gelungen bezeichnen und bildet einen guten Querschnitt durch die bisherige Karriere. Was mir bei den Titeln besonders gefällt sind die verschiedenen Interpretationsspielräume. So kann man auch nach zig alkoholischen Getränken noch prima mit-“singen“ und Spaß haben. Ist man hingegen noch zurechnungsfähig bieten die Texte genügend Zynische sowie Gesellschaftskritische Textpassagen die einen auf andere weiße zu Unterhalten wissen. So verleben wir den Abend recht kurzweilig und als es dem Ende entgegen geht schaue ich verwundert auf die Uhr – so schnell kann ein 26. Dezember vorbei sein.

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