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Vorhang auf für Adoro

“Nah bei dir”-Tour 2015

10.03.2015. [nm] Ein Jahr lang waren Adoro nicht auf Tour, sondern haben die Zeit in Ton-, Foto- und Fernsehstudios verbracht. Jetzt zog es sie wieder auf die großen Bühnen. Auch die Messehalle in Erfurt stand wieder auf dem Tourplan. Also wurden die Anzüge gebügelt, die Schuhe fein poliert und die neuesten populären deutschsprachigen Hits und Klassik-Pop-Kompositionen mit viel Gefühl und Romantik einstudiert. Alles wie immer, könnte man meinen. Nicht ganz.

Plötzlich stehen da im Scheinwerferlicht nur noch vier statt fünf gutaussehende Opernsänger. Nico Müller, Jandy Gangul, Assaf Kacholi und Peter Dasch müssen alleine weitermachen. Laszlo Maleczky zog es nach sechs erfolgreichen gemeinsamen Jahren zurück zu Familie und Freunden in seine Heimatstadt Wien. Dort arbeitet er nun an eigenen Projekten.

Und die vier Übriggebliebenen? Die haben jetzt einfach ein bisschen mehr Platz auf der Bühne. Wer es nicht weiß, der merkt es auch gar nicht. Die Choreographien sitzen – und die Stimmen sowieso. Mit Leichtigkeit präsentiert das Quartett neu arrangierte Songs wie „Wo willst du hin“ von Xavier Naidoo, „Haus am See“ von Peter Fox oder „Auf uns“ von Andreas Bourani. Dabei wechseln sie mühelos die Positionen auf der kleinen Treppe in der Mitte der Bühne. Links und rechts davon hat sich ein kleines Orchester samt Dirigent positioniert.

Aber getreu dem Titel ihrer neuen Platte „Nah Bei dir“ bleiben Adoro nicht das ganze Konzert über auf der Bühne. Immer wieder zieht es einen nach dem anderen samt Mikro ins Publikum. Da werden Hände geschüttelt, schnell im Singen ein paar Selfies gemacht und beim Titel „Küssen kann man nicht alleine“ auch noch ein paar Rosen verteilt. Und dem Publikum gefällt’s.

Ja, die vier aus ehemals 200 Bewerbern im Jahre 2007 für ein Crossover-Projekt gecasteten Musiker von Adoro haben längst den Sprung von der Opern- auf die Popbühne geschafft und sich in den großen Konzerthäusern Deutschlands mit gecoverten Klassik-, Pop-, Oper-, und Musicalhits einen Namen gemacht. Mit ihren Stimmen sorgen sie für Gänsehaut in der Messehalle und mit ihren Liebesliedern wickeln sie ihr Erfurter Publikum um den Finger. Erst ist der Applaus noch recht verhalten, dann wird er immer lauter. Bei der obligatorischen Tanz-Einlage der Vier Charmebolzen hält es so manchen nicht mehr auf den Sitzen. Und wenn das ein Gradmesser ist, dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass Adoro in diesem Jahr einen der begehrten ECHOS abräumen. In der Kategorie „Crossover“ sind sie nämlich nominiert.

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