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Manntra lassen das From Hell erbeben

Manntra auf Titans Tour Folk‑Metal‑Sturm über Erfurt

13.03.2026 [sh] Ein gut gefülltes From Hell bot an diesem Märzabend die besten Voraussetzungen für einen intensiven Konzertabend. MANNTRA machten auf ihrer Titans Tour 2026 Halt in Erfurt und brachten nicht nur ihre unverwechselbare Mischung aus Folk Metal, Industrial und Balkan‑Einflüssen mit, sondern auch eine Band im Gepäck, die den Abend düster, atmosphärisch und eindringlich eröffnete. Wisborg.

Die Göttinger betraten die Bühne und fesselten das Publikum vom ersten Moment an. Ihr charakteristischer Gothic‑Rock‑Sound zwischen kalter Eleganz, treibenden Beats und melancholischer Dramatik füllte den Raum mühelos. Songs wie “L’Amour Fait Mal” oder “Venus in Chains” wirkten live noch intensiver, getragen von dunkler Elektronik und markantem Gesang. Wisborg verstanden es, die Anwesenden in eine schimmernde Schattenwelt zu ziehen, ohne dabei an Energie zu verlieren. Ein Auftakt, der die Stimmung perfekt für den Hauptact vorbereitete.

Als MANNTRA schließlich die Bühne betraten, verwandelte sich das From Hell in einen brodelnden Hexenkessel. Die Kroaten starteten ohne Umschweife mit voller Wucht in ihr Set. Druckvolle Drums, markante Riffs und die unverwechselbare Stimme von Marko M. Sekul sorgten dafür, dass die Energie sofort übersprang. Die Band präsentierte sich spielfreudig, fokussiert und mit einer Bühnenpräsenz, die man nur als „größer als der Raum“ bezeichnen kann.

Neue Songs des Titans-Albums reihten sich nahtlos in Fan‑Favoriten wie “Heathens”, “Ori Ori” oder “Yelena” ein. Besonders beeindruckend war, wie mühelos MANNTRA zwischen hymnischen Refrains, folkloristischen Melodien und harten Metal‑Passagen wechselten. Das Publikum dankte es mit unermüdlichem Mitsingen, Springen und einer Energie, die bis in die letzte Reihe spürbar war. Und natürlich durfte auch das obligatorische Crowdsurfen des „Barren King“ nicht fehlen, der das schwarze Meer der Fans nutzte, um auf seinem Surfbrett die Welle zu reiten.

Zwischen den Songs zeigte sich die Band nahbar und humorvoll, ohne die Intensität des Abends zu brechen. Man merkte deutlich, wie sehr sie die Nähe zum Publikum schätzen, ein Markenzeichen dieser Tour, das auch in Erfurt für eine besondere Atmosphäre sorgte.

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